1 Richtige Zeit und passendes Saatgut wählen
Säe im frühen Herbst oder Frühjahr, wenn der Boden mäßig warm ist und genügend Feuchtigkeit hat. Wähle eine Mischung für Sonne, Schatten oder intensive Beanspruchung entsprechend den tatsächlichen Bedingungen des Grundstücks.
2 Boden reinigen und ebnen
Entferne Steine, Unkraut und Bauschutt, grabe die verdichtete obere Bodenschicht um und glätte das Gefälle so, dass das Wasser vom Haus wegfließt. Der Boden sollte feinkrümelig, aber nicht staubig sein.
3 Saatgut gleichmäßig verteilen
Teile das Saatgut in zwei gleiche Mengen auf. Säe die erste Hälfte in Längsrichtung, die zweite Hälfte in Querrichtung, mit einem Handstreuer oder durch gleichmäßige Handbewegungen, gemäß den Angaben auf der Verpackung.
? Tipp: Hebe eine Handvoll derselben Mischung auf, um lichte Stellen nachzusäen, sobald sich die endgültige Dichte des Rasens zeigt.
4 Samen andrücken und vorsichtig wässern
Harke die Samen flach bis zu 0,5 cm tief ein und fahre mit einer leichten Walze darüber. Wässere mit einer feinen Sprühdüse, um keine Furchen zu bilden und die Samen nicht wegzuschwemmen.
⚠ Warnung: Bedecke die Samen nicht mit einer dicken Schicht Erde und gieße nicht mit einem harten Strahl; beide Fehler führen zu kahlen Stellen und ungleichmäßigem Keimen.
5 Feuchtigkeit bis zum ersten Mähen halten
Halte die obere Schicht durch kurzes Gießen ein- oder mehrmals täglich (je nach Wetter) ständig feucht. Mähe das erste Mal mit einem scharfen Messer, wenn das Gras 8–10 cm hoch ist, und kürze es um maximal ein Drittel.