1 Sichere Arbeit vorbereiten
Reinige den Gegenstand mit einer milden Methode, fotografiere die vorhandene Patina und teste das Verfahren zuerst an einer unauffälligen Stelle. Arbeite bei guter Belüftung und bewahre Originalteile und Beschläge auf.
⚠ Warnung: Biege brüchiges Furnier nicht mit Gewalt. Wertvolles oder blasiges Furnier mit fehlenden Teilen erfordert ein professionelles Einsetzen von Furnierstücken desselben Schnitts und derselben Holzart.
2 Problemuster feststellen
Prüfe, ob sich unter dem Furnier Staub, alter Leim oder Verformungen befinden und ob sich das Furnierblatt ohne zu brechen herunterdrücken lässt.
3 Häufigste Ursache prüfen
Trage mit einem dünnen Spachtel eine kleine menge kompatiblen Leim auf, drücke das Furnier durch Schutzpapier und eine flache Holzplatte an.
4 Geeignete Lösung anwenden
Zwinge die Stelle bis zum vollständigen Trocknen gleichmäßig fest, entferne ausgetretenen Leim sofort und retuschiere erst danach die Kanten und die Endbeschichtung.
? Tipp: Fotografiere den Ausgangszustand und ändere immer nur eine Sache auf einmal, damit du weißt, welche Maßnahme das Ergebnis tatsächlich beeinflusst hat.
5 Ergebnis testen und Grenzen setzen
Lass Klebstoff, Füllstoff oder Beschichtung vollständig aushärten und überprüfe die Stelle dann bei Tageslicht und Streulicht. Die Endbehandlung sollte reversibel sein oder zumindest das Originalmaterial nicht unnötig abtragen.
