1 Sichere Arbeitsbedingungen vorbereiten
Parke auf ebener Fläche, betätige die Handbremse, schalte den Motor aus und lass ihn abkühlen. Zum Heben des Fahrzeugs nutze die vorgesehenen Anhebestellen und stabile Böcke – niemals nur den Wagenheber.
⚠ Warnung: Arbeite nicht unter einem Fahrzeug, das nur auf dem Wagenheber abgestützt ist, und öffne kein heißes Kühlsystem. Sicherheitssysteme, Kraftstoff, Hochspannung und ernsthafte Bremsausfälle überlass der Werkstatt.
2 Zustand und Ursache bestimmen
Notiere dir, ob der Leistungsverlust nur unter Last auftritt, bei bestimmten Drehzahlen und mit Rauch, Ruckeln oder einer Motorwarnleuchte.
3 Führe die Hauptüberprüfung durch
Überprüfe den Luftfilter, den Ölstand, sichtbare Ansaugschläuche und lese die Fehlercodes aus – ohne sie zufällig zu löschen.

4 Führe die Reparatur oder Wartung durch
Ein verstopfter Kraftstofffilter, Turbo, EGR, Zündung oder Kompressionsprobleme erfordern eine Messung. Ersetze Teile nicht nur aufgrund eines Symptoms.
? Tipp: Mache ein Foto des Ausgangszustands und ändere jeweils nur eine Sache. So fällt dir leichter, herauszufinden, was das Problem wirklich behoben hat.
5 Teste das Ergebnis
Bringe die Abdeckungen und Werkzeuge zurück, überprüfe die Flüssigkeitsstände und Warnleuchten, dann mache eine kurze Probefahrt an einem sicheren Ort. Bremsen, Lenkung, Kraftstofflecks oder Überhitzung erfordern eine Fachprüfung vor der Fahrt.
