1 Wähle einen gesunden Trieb
Nimm von einer gesunden Rose einen halbreifen Trieb, der abgeblüht ist und keine Flecken oder Schädlinge aufweist. Der Steckling sollte 15–20 cm lang sein und mindestens drei gesunde Knoten haben.
⚠ Warnung: Einige geschützte Rosensorten dürfen ohne Lizenz nicht kommerziell vermehrt werden. Überprüfe für deinen eigenen Garten die Herkunft und die lokalen Regeln.
2 Steckling vorbereiten
Mache den unteren Schnitt direkt unter einem Knoten, entferne die Blüte und die unteren Blätter und lasse oben ein oder zwei Paar Blätter stehen. Reinige das Werkzeug vor jeder weiteren Pflanze.
3 Verwende ein luftiges Substrat, keine Kartoffel
Fülle den Topf mit einem feuchten, sterilen Substrat und mache ein Loch. Tauche das untere Ende bei Bedarf in Bewurzelungshormon und stecke es so hinein, dass ein oder zwei Knoten unter der Oberfläche liegen. Die Kartoffel speichert zu viel Feuchtigkeit, verfault und ersetzt kein Substrat.
? Tipp: Bereite mehrere Stecklinge auf einmal vor, da nicht jeder auch unter guten Bedingungen Wurzeln schlagen wird.
4 Feuchtigkeit halten ohne Ersticken
Decke den Topf mit einer transparenten Tüte ab, die die Blätter nicht berührt, und stelle ihn an einen hellen Ort ohne direkte Mittagssonne. Lüfte täglich und gieße erst, wenn die Oberfläche abzutrocknen beginnt.
5 Wurzeln prüfen und Pflanze allmählich gewöhnen
Nach einigen Wochen deuten ein leichter Widerstand beim Ziehen und ein neues Blatt auf Wurzeln hin. Nimm die Abdeckung im Laufe einer Woche schrittweise ab und pflanze erst um, wenn sich ein kräftiges Wurzelsystem gebildet hat.